Programmierung
Programmierung (von griechisch prógramma
‚Vorschrift‘) bezeichnet die Tätigkeit, Computerprogramme zu erstellen. Dies umfasst vor
allem die Umsetzung (Implementierung) des Softwareentwurfs in Quellcode sowie – je nach Programmiersprache – das Übersetzen des Quellcodes
in die Maschinensprache, meist unter Verwendung eines Compilers.
Programme
werden unter Verwendung von Programmiersprachen formuliert („codiert“). In eine
solche Sprache „übersetzt“ der Programmierer die (z. B. im Pflichtenheft) vorgegebenen Anforderungen und Algorithmen. Zunehmend wird er dabei durch Codegeneratoren unterstützt, die zumindest Teile
des Programmcodes auf Basis von Modellen (die im Entwurf entstanden sind)
automatisch erzeugen. Zu den weiteren Aufgaben von Programmierern zählen zum
Beispiel das Testen (Entwicklertest) seines Programms, das Erstellen
der Softwaredokumentation usw.
In
vielen, insbesondere in kleineren Softwareprojekten und bei Einsatz Agiler Prozesse, verlaufen der Entwurf und die Erstellung eines
Programms parallel, das Programm entwickelt sich in diesen Fällen in enger
Wechselwirkung mit dem Entwurf und umgekehrt. In größeren Projekten werden der
Entwurf und die Programmierung (dann häufig als Implementierung bezeichnet) nacheinander bearbeitet; der Programmierer
setzt dabei die Vorgaben des Entwurfs in Programmcode um. Dennoch ist auch
hierbei das Programmieren eine kreative Tätigkeit; denn der Entwurf gibt zwar
einen Funktionsrahmen vor, kann aber auf unterschiedliche Art und Weise
implementiert werden.
Ähnliche
Bedeutungen:
Umgangssprachlich bezeichnet man gelegentlich auch das Konfigurieren von
Haushalts- oder anderer elektrischer Geräte als „Programmieren“. Auch Organisationseinheiten von Unternehmen, in denen
Software entwickelt wird, werden oder wurden zum Teil „Programmierung“ genannt.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen